Bocholt in den Jahren 1940–1945

Am 22. März 1945 fielen in Bocholt 2.000 schwere Bomben und 200.000 Brandbomben.
In weniger als einer halben Stunde wurden 85 % von Bocholt zerstört. Bocholt gehörte zu den am schwersten betroffenen Städten in Deutschland.
Zwischen dem 22. und 24. März 1945 kamen 341 Einwohner ums Leben. Die Zahl der Verletzten wurde nie erfasst. Tausende Einwohner wurden obdachlos.

Eine gute Hintergrundgeschichte wurde am 21.03.2024 im Bocholter Borkener Volksblatt veröffentlicht:


Auch auf der Website von Battlefield Tours finden Sie viele Informationen über die Operation Plunder und Operation Varsity sowie über die Kämpfe um Bocholt (Niederländisch oder Englisch).

Diese Website enthält unter anderem Fotos der Stadt damals und heute.


'80 Jahre Kriegsende und Neuanfang in Bocholt'

Anlässlich von 80 Jahren Befreiung und dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist ein besonderer Artikel von Renate Volks-Kuhlmann erschienen. In diesem Artikel wird die Auswirkung der Kriegsjahre sowie die Zeit des Wiederaufbaus in Bocholt beleuchtet.

Der Artikel wurde ursprünglich in der Zeitschrift Unser Bocholt (4/2025) veröffentlicht und bietet eine wertvolle historische Perspektive auf diese einschneidende Zeit.

👉 Laden Sie hier den vollständigen Artikel herunter.

Bocholter Zeitzeugen 2.0

Zeitzeugen berichten über das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Nachkriegsjahre in Bocholt.
In Zusammenarbeit mit Studierenden der Universität Münster wurden ihre Geschichten sorgfältig festgehalten und in einem beeindruckenden Film dokumentiert.

Fototafeln unterwegs

Während der Wanderung „Walk in Freedom“ hängen entlang der Strecke Tafeln mit Fotos aus Bocholt, die im März 1945 aufgenommen wurden.
Diese stammen aus der Sammlung der Imperial War Museums.

Das Familiendrama bei der Familie Wenzel

René Westendorp und Mark Westendorp sammeln Gegenstände und Geschichten aus den Kriegsjahren im Grenzgebiet Dinxperlo / Suderwick. Eine dieser Geschichten handelt von einem tragischen Ereignis in Suderwick am Ende des Zweiten Weltkriegs.

Zwangsarbeiter in Bocholt

Während der Razzia in Rotterdam im November 1944 wurde der 17-jährige Gijs Schenk verhaftet und nach Deutschland gebracht. Über Kampen gelangte er nach Bocholt, wo er Zwangsarbeit leisten musste und schwere Bombardierungen erlebte. Sehen Sie hier seine persönliche Geschichte:

Filmmaterial

Bocholt während des Krieges und danach

Aufnahmen britischer Truppen in Bocholt (30. März 1945)


Auf der Facebook-Seite von Bocholter Portal sind viele Informationen und Bildmaterial zu finden.